Benni Kessler Rheinhessenmeister bei U16 (28.08.2019)

Benni Kessler wurde am letzten Wochenende in Worms souverän Rheinhessen-Meister in seiner Altersklasse U16. Im Finale schlug er seinen Gegner Lukas Hambacher von Boehringer Ingelheim in zwei Sätzen 6:3, 6:3.
Benni, wir gratulieren Dir vielmals zu diesem großen Erfolg und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg bei Deiner weiteren Tennis-Karriere.

Weitere Infos zu den anderen Altersklassen findet Ihr hier: http://www.tvrheinhessen.de/topmenu/tennis-in-rheinhessen/artikel/article/neune-neue-meister.html

1. TCW Jugend Tennis-Camp ein voller Erfolg (21.08.2019)

Autoren: Daniela Niemeyer, Garry Wotschke

Bei herrlichem Sommerwetter fand am 8. und 9. August 2019 das erste All-Sports-Tenniscamp für Kinder und Jugendliche beim TC Weiler statt.

Es hatten sich über 30 Teilnehmer für dieses Camp angemeldet. Auf der wunderschönen Anlage des TC Weiler konnten auch viele Newcomer und Einsteiger begrüßt werden. Viele nutzten diese tolle Gelegenheit, um den Tennissport kennen zu lernen. Andere Teilnehmer freuten sich darauf, hier sich auch mal wieder sportlich in den großen Ferien zu betätigen.

Die ATC Tennis- und Sportschule von Garry Wotschke hatte für alle Teilnehmer ein sehr abwechslungsreiches Programm aufgebaut. Zusammen mit fünf Betreuern (Dani, Stephanie, Michael, Maik und Dorian) hatte Garry auf den sechs Plätzen des TC Weiler Tennis und Multisport vom Kleinfeld bis zum Großfeld geplant. Während Tennisneulinge sich in Koordination und Technik übten, feilten die Fortgeschrittenen an Technik, Taktik und Kondition. Zwischendurch gab es Geschicklichkeitsübungen, Fitnesseinheiten und ein IQ-Tennisquiz für alle. Insbesondere der IQ Test erinnerte einige an den nahen Beginn der Schulzeit. Auch die ATC Betreuer beteiligten sich hieran und hatten sichtlich Spaß daran.

Die Verpflegung im neuen TCW Clubhaus übernahm ein sehr engagiertes Team: Die Köchinnen Dagmar und Sabine wurden unterstützt von Geli, Nicole und Muff. Ihre Leistung erhielt sehr viel Lob von den Teilnehmern.

Am zweiten Tag gab es einige Tennisspieler und auch Betreuer mit Muskelkater, was den Spaß und die Motivation aber nicht minderte.

An beiden Tagen hatte das ATC zum Abschluss jeweils ein großes Tennis-Baseball Match mit bunt gemischten Teams inkl. der Betreuer durchgeführt. Hierbei mobilisierten alle Teilnehmer und auch Betreuer nochmals die letzten Kraftreserven, feuerten sich lautstark an und hatten riesigen Spaß.

Am Ende des Camps wurden Mister und Miss Fitness und IQ geehrt. Sie erhielten von Garry Sachpreise und Urkunden. Zusätzlich erhielten die Teilnehmer als Erinnerung ein Camp T-Shirt (gesponsert von Schuster Werbesysteme) und zur Verabschiedung ein leckeres Eis.

Eine zweite Auflage ist schon fest in Planung. Erste Anmeldungen liegen schon vor.

Dirk Jung und Bernd Müller erreichen Endspiele bei Rheinhessen-Meisterschaft (20.08.2019)

Bei den Rheinhessen-Meisterschaften auf dem Binger Rochusberg erreichten Dirk Jung bei den Herren 50 und Bernd Müller bei den Herren 55 jeweils das Finale. Dirk unterlag knapp in zwei Sätzen (5:7, 4:6), Bernd mußte verletzungsbedingt leider aufgeben.
Wir gratulieren den beiden und bedanken uns vielmals für ihr Engagement: Sie haben den TC Weiler mehr als würdig vertreten.
Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg.

Weitere Infos findet Ihr hier: http://www.tvrheinhessen.de/topmenu/tennis-in-rheinhessen/artikel/article/rheinhessenmeisterschaften-seniorinnen-und-senioren-1.html

Pedro Herda verteidigt Titel bei Rheinhessen-Meisterschaften (20.08.2019)

Am letzten Wochenende konnte Pedro Herda bei den Rheinhessen-Meisterschaften auf dem Binger Rochusberg in der Konkurrenz Herren 60 seinen Titel erfolgreich verteidigen. Das Endspiel konnte er souverän mit 6:2, 6:2 für sich entscheiden.
Pedro, wir gratulieren herzlich zu Deiner Titelverteidigung und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg.

Weitere Infos findet Ihr hier: http://www.tvrheinhessen.de/topmenu/tennis-in-rheinhessen/artikel/article/rheinhessenmeisterschaften-seniorinnen-und-senioren-1.html

5. TCoW: Ein Erfolgsbericht (11.08.2019)

Autor: Adrian Müller-Achenbach, Fotos: Marcus Steinbrücker

Schneller, höher und weiter – Der 5. Tennis Cup of Wine zwischen Regen, Routine und neuen Rekorden!

Als am Wochenende des 12. bis 14. Juli 2019 der Tennis Cup of Wine in die fünfte Runde ging, war vieles so rekordverdächtig wie immer und einiges anders als sonst. Zum ersten Mal war Katharina Hobgarski, die dreifache Siegerin, nicht auf dem Teilnehmerfeld gelistet, da sie das Finale des ITF-Turniers in Versmold erreichte. Und pünktlich zum Turnierauftakt zeigte sich der Weilerer Wettergott in regnerischem Jähzorn. Dass der TCoW im letzten Jahr so ganz nebenbei mit dem ersten Platz beim German Masters Series Award den wohl prestigeträchtigsten Preis der Vereinsgeschichte abräumt, ist im doppelten Wortsinn ein Ass. Wahre Meisterinnen und Meister sind nämlich jedes Jahr aufs Neue am Werk, wenn die mittlerweile bewährte Erfolgsformel einer deutschlandweit einzigartigen Cuvée aus Weinkultur und Spitzentennis zusammengezaubert wird.

Das Wetter am Turnierfreitag hatte wahrlich Fritz-Walter-Qualität. Neun Spiele spülte der Starkregen buchstäblich in die Tennishalle. Bis kurz vor knapp stand noch in den Gewitterwolken, ob die Weinprobe unter freiem Himmel ins Wasser fallen würde. Aber das Weilerer Wimbledon würde in Insiderkreisen diesen Namen nicht tragen, wenn es nicht eine eingespielte und unermüdliche Tennis-Familie mit erstaunlichem Organisations- und Improvisationstalent an den Start schicken würde, der kein Wind zu wild und kein Regen zu stark sein könnte. In solchen Momenten muss man sich noch einmal bewusst in Erinnerung rufen, dass die Turnier-Crew nicht etwa eingekauft ist, sondern zur 100% hausgemacht und ehrenamtlich! Wenn man das Glück hat, am Freitagabend eine der heiß begehrten Eintrittskarten in das Weilerer Kleinod großer Wein- und Food-Genüsse zu ergattern, ist man schnell geneigt zu vergessen, dass man sich nicht in einem Gourmettempel, sondern einer Tennishochburg befindet: buntes Licht, die akustischen Klänge der Live-Musik rund um das Trio von Menna Mulugeta, lehrreiche Moderation, gaumenverwöhnende Kulinarik und eine Weinliste, die ebenso wie das Teilnehmerfeld mit absoluten Spitzengewächsen besetzt ist.

Am mittlerweile wieder sonnenverwöhnten Turniersamstag konnte man Matches von mitreißender Dramatik erleben. Obwohl einige altbekannte Namen nicht gemeldet waren, hat das Teilnehmerfeld in puncto Ranglistenplatzierungen jeden Rekord der Vorjahre deutlich gebrochen, was keiner der Tennis-Experten mehr für möglich hielt. Von den Spielerinnen des Hauptfeldes sind 25 unter den Top-100 der Deutschen Rangliste und sogar 14 unter den Top-50. Schmatzende Bälle, schnelle Läufe, stimmungsvolle Zuschauerbänke! Ein großes Fest des Damentennis ging nahtlos über in die lange „Summernight“. Die überregional beliebte Partyband „The Groove Collective“ verwandelte mit Unterstützung des Weilerer Trompeters Tom Engelhardt den Tennisberg kurzerhand in einen Feierberg, auf dem getobt, getanzt und gelacht wurde.

Den Höhepunkt des TCoW markierte wie jedes Jahr dann der große Finalsonntag. Die weit über vierhundert Besucher wurden Zeugen eines atemberaubenden Finalspiels. Die 27-jährige Romy Kölzer, Platz 17 der Deutschen Rangliste, stand einem bekannten Gesicht auf der anderen Seite des Netzes gegenüber. Die 33-jährige Sarah Gronert musste sich im ersten Satz gegen Kölzer mit 6:3 geschlagen geben, konnte jedoch den zweiten Satz mit 1:6 für sich entscheiden. Dann war alles wieder offen und es folgte ein Tennis-Krimi, der auf den Blutdruck ging. Am Ende stand ein verdientes 6:4 für Kölzer, welche nicht nur die 4.500 Euro Preisgeld plus Sachpreise, sondern auch den von Jan Hanelt gestifteten Wanderpokal mit breitem Grinsen in Empfang nahm. Der „alte“ Pokal ging – wer sich noch erinnert – damals als Geschenk an Katharina Hogbarski, nachdem diese das dritte Mal den TCoW gewonnen hatte. Das packende Finale der Nebenrunde konnte die 15-jährige Noma Noha Akugune für sich entscheiden.

Dass sich das Turnier auch intern großer Beliebtheit erfreut, zeigt die jährliche Anwesenheit der vielzähligen Offiziellen aus Tennisverband und Politik. Als die Siegerzeremonie unter dem Gesang der eigenen Turnier-Hymne offiziell schon ausgeklungen und das ebenso hochspannende Wimbledon-Finale entschieden war, entschied sich Romy Kölzer spontan, noch eine Nacht dran zu hängen, um im Kreis der Weilerer Tennisfamilie gebührend feiern zu können. Es klingt wie eine Legende, die zu schön ist, um wahr zu sein, wenn der Vorsitzende des TCW, Lutz Robra, erzählt, dass Romy um 23 Uhr noch einmal das Flutlicht hat anschalten lassen, um ein Doppel mit Pia Kranholdt und zwei der Weilerer Lokalmatadoren spielen zu können.

Der 5. Jahrgang des TCoW lässt auf der einen Seite ein erstaunlich hohes Maß an Routine und Spitzenqualität erkosten und offenbart auf der anderen Seite sein unglaubliches Steigerungs- und Reifepotenzial. Es geht immer schneller, höher und weiter hinaus – ein Rekord jagt den anderen. Gäbe es einen Weintester wie Robert Parker auch für die Welt der Turnier-Verkostung, dann wäre der Tennis Cup of Wine ein ganz großes Gewächs! Und obwohl in Weiler das höchste Preisgeld eines jeden nationalen Tennisturniers in Deutschland auf dem Plan steht, das Clubheim und die Sonnenterassen in neustem Glanz erscheinen und uneingeschränkte Professionalität an den Tag gelegt werden, ist und bleibt der TCoW ein Turnier der Herzen, weil hier auf Nähe statt auf Anonymität, auf Bodenständigkeit statt auf Abgehobenheit und auf Miteinander statt auf Gegeneinander gesetzt wird. Entsprechend würdigte sogar das SWR-Fernsehen das gesamte TCW-Helferteam mit seinem noch am Finalabend ausgestrahlten Bericht unter dem Titel „Tennis Cup of Wine – ein ganz besonderes Tennisturnier“. Fortsetzung erwünscht!

Adrian Müller-Achenbach

– Tennisclub Weiler –